Unser Schoko kam im Sommer 2011 im Alter von 9 Jahren als Pflegekind zu uns. Nach 2 Wochen war die Entscheidung gefallen – Schoko wird nicht noch einmal vermittelt und darf bei uns bleiben. So haben wir den Schoko-Labbi-Jungen adoptiert und dies noch keinen einzigen Tag bereut.

Nachtrag Dezember 2015:

Unser traumhafter, warmherziger, gutmütiger Schokobär ist am 6. Dezember nach 4 1/2 Jahren auf unserem Hof, im für einen Labrador gesegneten Alter von über 14 Jahren, zur Regenbogenbrücke gegangen. Nachdem es schon einige Wochen immer langsamer ging, und ihm alles immer schwerer fiel, schlief er am Abend friedlich auf seinem Hundesofa ein. Lieber, guter Schoko – Du gute Seele … hab Dank für all Deine Freundlichkeit, Deine Liebe und den Spaß, den wir mit Dir doch etwas tapsigen Schoko-Labbi haben durften. Wir werden uns wieder begegnen, wenn wir eines Tages gemeinsam über die Regenbogenbrücke gehen.

So sah Schokos Vorstellungs-Seite aus bevor wir uns entschieden, ihn zu behalten:

„Darf ich mich vorstellen: SCHOKO – angenehm.. 

.. naja eigentlich ist mein vollständiger Name „Unforgettable von der Eilach“ – aber da ich schon auf einer Tierschutz-Seite zur Vermittlung stand, könnt Ihr Euch sicher vorstellen, dass mir die tolle Ahnentafel und der Name leider nicht viel Glück gebracht haben.

Ich bin ein schokobrauner Labrador, absolut lieb und gehorsam, kinderlieb und mit allen verträglich. Vielleicht bin ich ja etwas groß geraten mit meinen 65 cm Schulterhöhe, naja – und ein paar Kilo könnten auch noch runter, aber ansonsten sagt man über mich – dass ich ein absoluter Traumhund sei.

Geboren wurde ich 2002 als Sohn hochprämierter Eltern. Tja – und nachdem ich aus einer tollen Zucht zu meinem ersten Herrchen kam, ging es mir auch erst mal ganz gut – leider nur kurze vier Jahre. Dann kam ich ins Tierheim – obwohl ich wirklich nicht weiß, was ich falsch gemacht hatte – naja, das war schon eine Wahnsinns-Umstellung – da habe ich doch ganz schön gelitten. Schließlich war ich ein schönes Zuhause mit Auslauf, Spaziergängen und Sofa-Fahren gewöhnt.
Aber nach 2 Jahren geschah so etwas wie ein Wunder und ich durfte in ein neues Zuhause umziehen – mit Haus und Garten und allem, was man sich so vorstellen kann. Ich glaubte ihn gefunden zu haben – meinen Platz auf dieser Welt. Tja und für ganze 2 Jahre lief es auch supi mit „meinen“ beiden Menschen, dann kam der Streit, dann zog Frauchen aus und das Haus wurde verkauft – mein Herrchen ist die ganze Woche unterwegs wegen seiner Arbeit – und nun war ich wieder einmal übrig.

Gottseidank musste ich nicht wieder in ein Tierheim sondern durfte erst einmal bei meinen neuen Pflegeeltern Steffen und Claudi wohnen. Es ist hier echt toll – ich lebe in einem kleinen Rudel mit 3 anderen Hunden und darf mich in Hof und Garten frei bewegen, natürlich gibt es hier auch Sofaanbindung. Aber ein richtiges, echtes Zuhause, wo ich für immer bleiben kann – das hätte ich schon gern.

Euer „Schoko“